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Freiheit - die ich meine und mir nehme

Ballast - kann weg

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Ballast entfernen

Vor Dir ein Bild, das Dich wirklich berührt: Auf einer Bambusmatte sitzt ein kleiner Buddha, daneben flackert ein Licht, das ist alles. Dass solche Arrangements so viele Menschen direkt ansprechen, verwundert nicht weiter, denn es geht hier um Essenzielles, um die Reduktion auf das, was wirklich wichtig ist, und das muss gar nicht viel sein. Finde heraus, was für Dich wichtig ist, und versuche, Dein Leben von allem Anderen weitgehend zu befreien.

Natürlich musst Du Deine Wohnung jetzt nicht wie eine Mönchsklause einrichten, mit einem kargen Bett, einem Tisch und sonst nicht viel. Wenn Du die kleinen Accessoires nun einmal so sehr liebst, gehören sie für Dich natürlich zu den wichtigen Dingen, die Dein Herz erfreuen. Dagegen spricht also nichts. Anders sieht es aber oft mit Dingen und Bedingungen aus, die man kaum mehr wahrnimmt, die aber viel Platz im Raum oder auch im Denken einnehmen. Aufräumen, damit kannst Du also auf mehreren Ebenen anfangen. Nimmt erst einmal etwas Konkretes wie Deinen Küchenschrank: Was macht die leicht angeschlagene Teekanne im hinteren Bereich denn immer noch dort, wird sie je benutzt? Wie sieht es mit den Eierbechern aus, die Dir ein Exfreund hinterlassen hat? Bewahrst Du sie aus sentimentalen Gründen auf, oder ist ihre Zeit abgelaufen? Allein eine solche Inspektion, bei der gezielt ausrangiert wird, kann sehr spannend sein, eine Art Nostalgietrip!

Dinge - aber auch Menschen "überholen" sich

Wenn Du die ganze Wohnung daraufhin untersuchst, wo Dinge nicht mehr so recht erwünscht sind, kannst Du Dir auch gleich eine Option zurecht legen, wie Du diese Dinge nicht nur schnöde weg wirfst, sondern sie sinnvoll verwenden kannst, nur ausserhalb Deiner vier Wände. Ein Flohmarktstand mit Freunden, und schon bist Du die Eierbecher und den alten Lammfellmantel los. Aber auch die Kisten, auf denen "zu verschenken" steht, können von Dir genutzt werden, um Anderen eine Freude zu machen, Dein Zuhause aber auch schön leer zu räumen. Dinge sind grundsätzlich neutral, heikler ist es schon eher, Dich von alten, nicht mehr gut tuenden Freundschaften zu lösen. Es ist aber oftmals nötig, gerade, wenn die Situation sich wiederholt und Du dauerhaft unzufrieden bist. Wie gehst Du vor, um hier Ballast abzuwerfen?

Wenn es weh tut, ist es keine Liebe

Ein Bestseller gab im Titel schon den Weg vor: Wenn Du fest stellst, dass ein Dir naher Mensch Dir weh tut, Dich permanent missachtet oder Dich ausnutzt, nützen die ganzen Beteuerungen, wie "wichtig" Du bist, nichts. Freundschaften und Beziehungen sind lebendige Gebilde, und oftmals haben sie ihre Zeit, die eben irgend wann einmal vorbei ist. Wenn Du immer wieder ein ähnlich mulmiges Gefühl hast, wenn Du mit einem Menschen zu tun hast, er Deine Kritik aber nicht verstehen will bzw. sich nicht ändern will oder kann - lass los, zieh Dich zurück, und gewinne so die Freiheit, neue Menschen in Dein Leben zu lassen, die Dir gut tun.

Tipp: Die Kraft, die in die negativen Gefühle geht, die fruchtlosen Versuche, doch "etwas zu retten", solltest Du besser in Neues investieren. Es ist fairer Dir selbst gegenüber, aber auch gegenüber der Person, die für Dich einfach nicht mehr "stimmig" ist.

Bildquelle: Unsplash / pixabay.com

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