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Freiheit - die ich meine und mir nehme

Soziale Netzwerke - nein, danke

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Soziale Netzwerke

Facebook, Twitter, und was so alles noch kommen wird - hat man, braucht man. Ein Leben ohne dieses ständige im Kontakt Stehen, ist nicht mehr möglich? Wenn Du den Punkt erreicht hast, als erstes Dein Smartphone zu checken, bevor Du noch einen Fuss aus dem Bett heraus gesetzt hast, oder beim Essengehen ständig auf das kleine Gerät starrst, wäre es an der Zeit umzudenken. Es geht auch anders, echter, lebendiger, mit realen Kontakten, die viele wertvoller sind.

Es gibt nicht wenige Geschichten, die einen ähnlichen Tenor haben, der sagt: "Was, du schreibst gar nichts mehr über dich auf Facebook. erlebst du denn gar nichts mehr, du Arme?" Diese Verschiebung auf eine virtuelle Welt, in der alles, aber auch wirklich alles, mit Anderen geteilt wird, gnadenlos gepostet wird, wie man den letzten Abend verbracht hat, ist für Dich als unabhängigen Menschen doch nicht wirklich erstrebenswert. Freiheit, das kann also für Dich bedeuten, Deine Accounts zu schliessen oder sie für eine gewisse Zeit nicht zu bedienen. Vorbei das fast gehetzte Checken und auch das Denken, das muss ich der Welt mitteilen, damit sie denkt, dass ich ein spannendes Leben führe.

Auch nicht ungefährlich: ein Leben in aller Öffentlichkeit

Reporter eines deutschen Fernsehsenders haben einmal ein Experiment gestartet und eine Studentin vor dem Gebäude, in dem sie eine mündliche Prüfung ablegen sollte, angesprochen. Sie war baff erstaunt, dass völlig Fremde wussten, dass sie genau um diese Zeit an diesem Ort war. Davon abgesehen, dass das die Situation der Guten noch etwas mehr anspannte, war dieses Beispiel sicher sehr lehrreich, denn die Vorstellung, dass im Prinzip jeder wissen kann, wo man sich aufhält, lässt doch einiges an Horrorszenarien zu. Ausserdem: Will man denn diesen virtuellen Big Brother freiwillig bedienen, ist es denn wirklich so spannend, wo man zum Essen war, und dass man diese "wahnsinnig süssen Schuhe" entdeckt hat? Das Netz quillt über von solchen Banalitäten. Willst Du da noch mehr hinein geben?

Die neue Freiheit: Echte Netzwerke mit realen Menschen

Dir ist Qualität und Echtes doch in vielen anderen Bereichen auch wichtig. Warum setzt Du nicht einen Trend, der sagt, dass nur echte Menschen auch wichtig für Dich sind? Manchen, der ein "Facebook Freund" ist, kennst Du doch kaum oder gar nicht, was soll er dir ausser Wortgeklingel denn geben? Die Angeberei, die im Netz statt findet, das Posieren mit Schmollmündchen, die ach so gute Laune der Clique, ist das für Dich das Mass aller Dinge? Willst Du ein Schmollmündchen mehr auf dieser Welt sein oder ein Mensch mit Launen, mit Ecken und Kanten? Eine rhetorische Frage, zugegeben, aber sicher bedenkenswert. Wenn Du nicht gleich adieu zu alten Gewohnheiten sagen willst, leg doch erst einmal Facebook freie Zeiten ein. Du wirst sehen, dass Du mehr Erlebnisse draussen haben wirst. Und vielleicht vermisst Du auch gar nichts, und das alles überholt sich für dich - und macht Platz für andere, relevante Dinge!

Tipp: Denke doch einmal an die Zeit zurück, wo Du noch nicht ständig auf sozialen Netzwerken unterwegs warst. Was hast Du damals gemacht? Mach es wieder, so kann Nostalgie auch aussehen!

Bildquelle: geralt / pixabay.com

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