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Freiheit - die ich meine und mir nehme

Arbeiten, um zu leben - reicht

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Arbeiten Leben

Der Begriff der Karriere ist ein schillernder und ganz sicher auch nicht nur positiv besetzter. Karriere zu machen kann eben auch bedeuten, dass man alles der Arbeit unterordnet, von der Idee, Erfolg zu haben, völlig aufgefressen wird. Deine persönliche Karriere könnte also bedeuten, dass Du das genaue Gegenteil vom Aufgefressenwerden anstrebst, ein Modell, bei dem nicht die Arbeit dominiert, sondern Dein Leben ausserhalb der Arbeit.

Dass Du für die Karriere einen gewissen Preis zahlst, dürfte klar sein. Karriere zu machen, bedeutet auch ein gehöriges Mass an Anpassung an Normen und Vorgaben, auch der Ansatz, immer noch etwas besser werden zu müssen - bis man die Spitze erklommen hat. Nur, willst Du wirklich dahin, wo die Luft bekanntlich sehr dünn ist, Neider aller Arten schon mit der kleinen Säge drauf warten, Deinen Stuhl zu verkürzen und Dich zum Taumeln zu bringen? Wenn Dir dieses leicht übertriebene Szenario nicht behagt, mach es unbedingt anders. Definiere einfach die Bedeutung der Arbeit und der Karriere für Dich neu. Was willst Du erreichen, was musst Du dafür tun, was aufgeben? Diese Fragen solltest Du im Vorweg klären, dann wirst Du vielleicht die Idee von der Karriere ad acta legen.

Das hält man sowieso nicht durch!

Schau Dir doch die Geschichten all der Leute an, die die Arbeit zu ihrem Götzen erklärt haben. Deren Horizont ist oft Mauseloch-klein, sie sind im Grunde austauschbar und klingen oft sehr ähnlich. Das sollen Vorbilder sein? Nicht für Dich, so viel ist klar. Und wenn Du Dir noch ansiehst, wie ausgebrannt diese Manager oft wirken, wird doch deutlich, dass der Preis für eine Karriere extrem hoch ist. Du gibst also den Gedanken, "mehr und mehr" erreichen zu wollen, bewusst auf und schaust, wie Du Dir Dein ideales Leben vorstellst. Was siehst Du vor Dir? Einen Job, der Dir Spass macht, der Dich aber nicht auffrisst, und ein reiches Privatleben. Das klingt doch gut, oder? Wie kannst Du es erreichen, dieses Leben? Ein erster Schritt besteht darin, Dich von den Vorstellungen deiner Umgebung frei zu machen. Die Clique liebt teure Autos, Deine Eltern liegen Dir mit dem tollen Job am Krankenhaus in den Ohren. Und Du? Was willst Du?

Die Mischung macht es

Niemand sagt, dass Du jetzt irgend einen öden Job ohne geistige Herausforderung machen musst. Es geht weniger um den Inhalt der Arbeit als um ihren Stellenwert für Dich und Dein Leben. Wenn Du sagst, dass Du Dein Privatleben hoch hältst, ist das eben eine Verschiebung der Prioritäten mit dem Resultat, dass Du Dich nicht mehr für Überstunden hergibst oder Aufgaben übernimmst, die sonst keiner übernehmen mag. Und, ja, wenn es Dir nützt, reduziere Deine Arbeitszeit, denn damit setzt Du auch nach aussen ein Signal: Ich stehe nicht mehr permanent zur Verfügung, denn ich habe noch einiges vor, interessante Dinge wie Motorradfahren, ein Nachbarschaftsprojekt mit aufzufbauen oder eine alte Hütte zum Schmuckstück zu machen. Sorry, aber für eure non-stop Forderungen bin ich nicht mehr zu haben, fragt einen Anderen!

Tipp: Kleine Schritte bringen oft eine Menge. Reduziere die Arbeitszeit nur um 20 Minuten. Erstaunlich, was sich schon dadurch an Freiräumen ergibt!

Bildquelle: StartupStockPhotos / pixabay.com

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